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Am 24. April 2026 fand unsere 5. Kirchstetter Denkmaltagung statt und wir freuen uns sehr über eine ausgebuchte Veranstaltung mit rund 65 Teilnehmenden, Referentinnen und Referenten.

Unter dem Motto „Theorie trifft Bauzaun – Denkmalpflege in der Praxis“ stand in diesem Jahr die Frage im Mittelpunkt, wie theoretisches Wissen, planerische Überlegungen und praktische Erfahrungen auf der Denkmalbaustelle zusammenfinden.

Fünf spannende Vorträge beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen fachlichen Blickwinkeln. Von der Rolle des Architekten auf der Denkmalbaustelle über Erfahrungen aus der Restaurierung, Einblicke in die Restaurierung der Venusgrotte Linderhof, den Faktor Mensch in Denkmalprojekten bis hin zu den statisch-konstruktiven Herausforderungen einer Generalsanierung spannte sich der Bogen durch die vielfältigen Facetten der Denkmalpflege.

Neben den fachlichen Impulsen war es vor allem der persönliche Austausch, der die Tagung erneut besonders gemacht hat. Die Pausen, das gemeinsame Mittagessen und die Gespräche zwischen den Vorträgen boten viel Raum für Vernetzung, Erfahrungsaustausch und neue Kontakte. Menschen aus unterschiedlichen Bereichen der Denkmalwelt kamen zusammen – verbunden durch die gemeinsame Leidenschaft für den Erhalt historischer Bausubstanz.

Ein weiterer besonderer Programmpunkt war die Vorstellung des neuen Denkmalkreises. Der Verein möchte künftig als Plattform für Austausch, Wissenstransfer und Vernetzung innerhalb der Branche dienen sowie Denkmaleigentümerinnen und Denkmaleigentümern eine unabhängige Orientierung bieten. Wir freuen uns, diese Initiative künftig begleiten zu dürfen.

Zum Ausklang des Tages fand unsere Expert Lounge mit Ausstellern statt. Zudem nutzten wir die Gelegenheit, Stimmen von Teilnehmenden einzufangen, die in einer besonderen Podcastfolge ihre Eindrücke, Erkenntnisse und Erfahrungen von der Tagung teilen. Jetzt reinhören:

👉 Homepage: https://monumentconsult.de/

👉 Spotify: https://open.spotify.com/show/42LFn46La3Bdd46SXLExpf?si=d1e6def1a65e44d1

👉 Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/menschen-monumente/id1811540065

👉 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/2853bc3d-adbc-4f7d-aea2-bbbc465af295/menschen-monumente

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Referentinnen und Referenten, Teilnehmenden, Ausstellern und Unterstützern, die diese Tagung möglich gemacht und mit Leben gefüllt haben.

Das vollständige Tagungsprogramm mit allen Vorträgen und Referenten finden Sie hier: https://monumentconsult.de/5-kirchstetter-denkmaltagung/

Die schönsten Impressionen vom Tag gibt’s hier zum Durchklicken 📸

Am 20. und 21 Mai 2026 fand das 2-tägige Seminar „Holzzerstörende Pilze im historischen Gebäude“ des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege in Kloster Thierhaupten statt – mit unseren Holzschutzexperten Gerd Wapler und Stephan Biebl als Referenten.

Im Mittelpunkt des Seminars standen holzzerstörende Pilze, die historische und statisch relevante Holzkonstruktionen erheblich schädigen können. Behandelt wurden die wichtigsten Pilzarten, Möglichkeiten und Grenzen der mikroskopischen Bestimmung sowie die Bewertung des Schadensumfangs und mögliche Bekämpfungsstrategien. Das Spektrum reichte von Pilzen mit optischen Holzveränderungen über Braun- und Weißfäule bis hin zum Echten Hausschwamm.

Anhand zahlreicher Praxisbeispiele wurde außerdem der denkmalgerechte Umgang mit pilzbefallenen Hölzern vermittelt.

25 Teilnehmende aus ganz Deutschland – unter anderem aus Denkmalbehörden, Bauämtern, Schadstofflaboren und der Tragwerksplanung – nutzten die zwei Tage intensiv für fachlichen Austausch.

Wir bedanken uns herzlich beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege für die Einladung, das Vertrauen sowie die hervorragende Organisation der Veranstaltung.

 

 

 

In einem Gespräch mit einem potenziellen Kunden fiel folgende Frage:
„Ich habe die Absicht, ein Denkmal zu kaufen – bin ich da richtig bei Ihnen?“
Die Gedanken meiner Kollegin dazu möchte ich gerne teilen:

„Achtung – Kunde droht mit Anruf“

Meinen ganzen Arbeitstag lang, umgeben mich kunstvolle Bücher mit Wissen über damals, Jahreszahlen beginnend mit 18 oder 19 hundert, heilige Orte, die um Dasein und -bleiben kämpfen. Fachexpertisen, Planungen, kreative Ideen für alte Gemäuer – mein daily doing neben meiner Verwaltung und Buchhaltung.

Und dann kam der unbedarfte Anruf dieses Kaufinteressenten. Er habe die Absicht ein Denkmal zu kaufen, ob er da bei uns richtig sei?

Ich selbst bin keine Architektin, keine Bauforscherin oder Holzbalkenspezialistin – ich kann Stuckarbeiten nicht mit Epochen überein bringen oder Gebäude keiner Bauhausstil-Jahreszeit zuordnen. Bundwerk Stadl klingt für mich nach Festen mit Freunden und heißt es jetzt Anubis, Anubius oder doch Anobien?

Wer bin ich, um diesem Anrufer nun ein Gefühl von Kompetenz abliefern zu können?
Aber vielleicht ist es manchmal nicht nur das Wissen, was die Interessenten sich versuchen, abzuholen. „ICH bevorzuge WISSEN über Bauchgefühl“, höre ich ihn sogleich am anderen Ende der Leitung sagen. Nun gut, Punkt für ihn.

Wie ich es trotzdem schaffe ihn abzuholen?
Indem ich transferiere, was ich erlebe, wenn wir im Team zusammen sind. Das gute Arbeit nur gut sein kann, wenn sie ehrlich ist. Wenn Interesse an der Idee des Gegenübers und das gemeinsame Ziel im Fokus stehen.

Klingt sehr nach Bauchgefühl – ich weiß, die Kompetenz in Worten gekleidet, findet man auf unserer Homepage.
Aber das, was hier in den Herzen brennt, erlebt man eben nur im Austausch und Gespräch miteinander.

Ergo… Interesse an einem historischen Gebäude oder Baudenkmal?
Bitte Kontakt aufnehmen und gemeinsam mit uns besprechen wie wir´s anpacken!

Kennen Sie die Denkmäler in Ihrer Nachbarschaft?

Wer an Denkmäler denkt, hat oft bekannte Bauwerke oder große historische Gebäude im Kopf.
Dabei liegen viele Denkmäler direkt vor unserer Haustür, vielleicht sogar in der eigenen Straße, im Nachbarort oder nur wenige Gehminuten entfernt.

Doch wie findet man eigentlich heraus, welche Gebäude oder Orte unter Denkmalschutz stehen?


Der Bayerische Denkmal-Atlas: Denkmäler einfach online entdecken

Mit dem Bayerischen Denkmal-Atlas steht dafür ein digitales Werkzeug zur Verfügung, das für alle frei zugänglich ist.
Er ist die Online-Version der Bayerischen Denkmalliste und wird kontinuierlich aktualisiert.

Auf Grundlage amtlicher Karten und Luftbilder bietet der Atlas einen umfassenden Überblick über:

  • Bau- und Bodendenkmäler in Bayern

  • Ensembles

Zu den einzelnen Objekten sind Fachinformationen hinterlegt, darunter:

  • Kurzbeschreibungen

  • teilweise auch Fotos


Mehr als nur Information: Ein Werkzeug für Eigentümer:innen

Der Denkmal-Atlas ist nicht nur für Interessierte spannend, sondern auch ganz konkret für Eigentümer:innen von Denkmälern hilfreich.

Denn der Einstieg in ein Denkmalprojekt bringt oft viele Fragen mit sich:

  • Wie beginne ich?

  • Welche Maßnahmen sind sinnvoll?

  • Welche Erfahrungen haben andere gemacht?

Ein Blick in den Denkmal-Atlas kann hier überraschende Perspektiven eröffnen.

Vielleicht zeigt sich, dass nur wenige Straßen entfernt bereits ein ähnliches Gebäude renoviert wurde.
Ein Projekt, das Orientierung geben kann und vielleicht sogar den direkten Austausch ermöglicht.

Denn häufig zeigt sich: Der Austausch von Erfahrungen hilft allen Beteiligten weiter.

Wer sich intensiver mit dem Einstieg in die Renovierung eines Denkmals beschäftigen möchte, kann dazu auch in unseren Podcast reinhören.

👉 https://letscast.fm/sites/menschen-monumente-37de05c0/episode/ein-denkmal-instand-setzen-struktur-schritte-und-typische-stolpersteine


Denkmäler in der eigenen Umgebung neu entdecken

Der Bayerische Denkmal-Atlas lädt dazu ein, Denkmäler in der eigenen Umgebung zu entdecken.
Er macht sichtbar, was oft übersehen wird, und verbindet Information mit praktischem Nutzen.

👉 Hier gelangen Sie zum Bayerischen Denkmal-Atlas: https://geoportal.bayern.de/denkmalatlas/

Aufnahme in die Firmenliste der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege Oberösterreich

Wir freuen uns sehr, dass unser Unternehmen in die aktuelle Firmenliste der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege Oberösterreich aufgenommen wurde.

Die Gesellschaft wurde 1833 gegründet und unterstützt Mitglieder, die sich um die Erhaltung von Baudenkmälern bemühen. Jährlich wird eine Liste von Betrieben erstellt, die den fachlichen Anforderungen im Umgang mit historischen Bauwerken entsprechen.

Die Kriterien für die Aufnahme werden von einer Fachjury erarbeitet, anschließend erfolgt die sorgfältige Auswahl der gelisteten Unternehmen.

Für uns ist diese Aufnahme eine schöne Bestätigung unserer Arbeit und unserer Erfahrung im Bereich historischer Bausubstanz – sowohl in Deutschland als auch in den Nachbarländern.

Ein Plakat der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit dem Satz:

„Wenn wir sie nicht stützen, brechen ganze Epochen zusammen.“

hat uns kürzlich hier vor Ort in Isen innehalten lassen. Denn es bringt auf den Punkt, was uns tagtäglich bei unserer Arbeit bewegt:

Bauwerke sind weit mehr als physische Konstrukte. Sie sind Träger von Geschichte, Identität und kollektiver Erinnerung.

Jedes historische Gebäude erzählt eine eigene Geschichte. Von der Region, von den Menschen, von politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen. Von Festen und schweren Zeiten. Es sind Orte, an denen der Geist der Vergangenheit spürbar bleibt – und genau deshalb sind sie so wertvoll.

Warum der Schutz dieser Gebäude so wichtig ist?

In einer Zeit, in der Neubauten oft nach ähnlichen Vorlagen entstehen und sich weltweit Stile und Trends über soziale Medien und Plattformen wie Pinterest verbreiten, verändert sich auch unser Verständnis von Baukultur. Heute entstehen Gebäude schneller, effizienter und mit Einflüssen aus aller Welt. Das ist Ausdruck der aktuellen Zeit und Identität vieler Menschen. Früher dauerte der Entstehungsprozess deutlich länger, und Ideen konnten während des Bauens wachsen und sich weiterentwickeln. Umso wichtiger ist es, dass Denkmale als sichtbare Zeugen vergangener Epochen erhalten bleiben – als Ankerpunkte für regionale Geschichte, handwerkliche Kunstfertigkeit und kulturelle Vielfalt.

Für uns bedeuten Denkmale:

  • Erlebnis-Speicher über Generationen hinweg

  • Zeugnisse handwerklicher Kunstfertigkeit

  • sichtbare Zeitzeugen, die Geschichte greifbar machen

  • ein Erbe, das Verantwortung verlangt

Dabei geht es nicht um nostalgische Romantik, sondern um den Erhalt von Räumen, die unser Selbstverständnis als Region und Gesellschaft mitprägen.

Denkmalschutz ist Identitätsschutz. Und er verlangt Bereitschaft, sich auf die Geschichte eines Gebäudes einzulassen und mit ihm zu arbeiten – nicht gegen es.

Unser Anliegen:
Wir wollen Denkmale nicht nur erhalten, sondern auch wieder stärker ins Bewusstsein rücken. Denn jeder Verlust ist mehr als der Abriss eines alten Hauses. Es ist ein Verlust an Geschichte, Identität und kulturellem Erbe.

Deshalb liegt uns ein verantwortungsvoller Umgang mit historischer Bausubstanz am Herzen und wir machen uns stark für Baukultur mit Haltung.

👉 Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Gedanken mit uns teilen: Welches Denkmal oder historische Gebäude ist für Sie ein prägender Ort?

Vergangene Woche fand das 2-tägige Seminar des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege in Kloster Thierhaupten statt – mit unseren Experten Gerd Wapler und Stephan Biebl als Referenten.

Vor einem hochkarätigen Fachpublikum von 24 Teilnehmenden gab es spannende Einblicke in die Welt der holzzerstörenden Insekten. Das Seminar bot eine Mischung aus Theorie und Praxis: In der Theorie wurden die Biologie und Entwicklung der Insekten erklärt, dabei war auch ein wichtiger Punkt, wie Umwelteinflüsse die Entwicklung der Schädlinge beeinflussen. In den praktischen Übungen hatten die Teilnehmenden dann die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden: Sie haben das Monitoring ausprobiert, Insekten unter dem Mikroskop untersucht 🔬 und anhand von Beispielen aus der Praxis die Schädlinge identifiziert.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, und der Austausch zwischen den Teilnehmenden war äußerst wertvoll.

🙏 Vielen Dank an das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege für die Einladung und das Vertrauen.

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Vergangene Woche war unser Holzschutzspezialist Gerd Wapler in Fulda, um gemeinsam mit anderen Fachleuten an einem neuen WTA-Merkblatt zu arbeiten. Das Thema: Begasung und modifizierte Atmosphären zur Bekämpfung holzzerstörender Insekten in Bauwerken und Materialien. 🪲🏗️

Worum geht es genau?
✔️ Eine kleine Arbeitsgruppe aus Holzschutz-Expert:innen
✔️ Intensive Diskussionen und Abstimmungen zur inhaltlichen Ausarbeitung
✔️ Ziel: Ein neues Merkblatt, das den aktuellen Stand der Technik praxisnah abbildet

Die WTA-Merkblätter entstehen in interdisziplinären Arbeitsgruppen und bieten wertvolle Handlungsempfehlungen für Fachleute. Ein Veröffentlichungsdatum steht noch nicht fest – wir halten euch auf dem Laufenden!

#Holzschutz #Denkmalpflege #WTA #Baustoffe #Begasung #Forschung #monumentconsult

Unser Holzschutz-Experte Gerd Wapler wurde für ein spannendes Projekt nach Salzburg ins historische Schloss Hellbrunn eingeladen. Sein Auftrag: ein umfangreiches Holzschutzgutachten für die beiden Eingangsgebäude, das Jägerhaus und das Tierwärterhaus. 🔍

🔎 Was haben wir gemacht?

➡️ Detaillierte Schadensaufnahme der Holzbauteile
➡️ Entnahme von Schadstoffproben für Laboranalysen 🧪
➡️ Prüfung auf mögliche Schadstoffe aus Holzschutzmitteln
➡️ Bewertung eines möglichen Holzschädlingsbefalls, teilweise mit Unterstützung des IADS (Insect Activity Detection System) 🪲

All das sind wichtige Vorbereitungen für die Instandsetzung dieser historischen Gebäude. 💡

Mit unserer Arbeit tragen wir dazu bei, Kulturgüter zu bewahren – und das über Ländergrenzen hinweg! 🌐

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Am 14. und 15. November hatte unser Holzschutz-Experte Gerd Wapler die Gelegenheit, im Bauarchiv des ehemaligen Klosters Thierhaupten an der Tagung des BLfD teilzunehmen – eine großartige Möglichkeit, sich mit einem breiten Fachpublikum aus Architekten, Ingenieuren, Restauratoren, Bauämtern und Denkmalinteressierten auszutauschen.

Mit seinem Vortrag „Voruntersuchung von Holzkonstruktionen – Schädlinge und Schadstoffe“ zeigte Gerd auf, warum Voruntersuchungen ein essenzieller Schritt in der Denkmalinstandsetzung sind. Denn: Bevor saniert wird, muss analysiert werden! 💡 Präzise Untersuchungen zu Schadstoffen aus alten Holzschutzmitteln oder zu Schädlingsbefall bilden die Grundlage für nachhaltige und denkmalgerechte Lösungen.

💬 Die Tagung im Überblick:

⚫ Tagungsschwerpunkt: Das Vorprojekt in der Denkmalinstandsetzung
⚫ 23 Vorträge in 2 Tagen
⚫ Ausstellung in den Pausen, u.a. mit dem Insect Activity Detection System (IADS) 🪲
⚫ Unser persönliches Highlight: der inspirierende Abendvortrag von PD Dr.-Ing. habil. Christian Kayser – vielen Dank dafür, lieber Christian! 👏

Ein großes Dankeschön an das Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege für die Einladung und die hervorragende Organisation dieser spannenden Veranstaltung. 🙏

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