Leistungen

Historische Bausubstanz

Für ihr Baudenkmal suchen sie nach denkmalverträglichen und zeitgemäßen Nutzungen?

Mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung im Umgang mit leerstehenden oder untergenutzten historischen Gebäuden haben wir noch immer eine kreative Lösung gefunden.

Denkmalpflegerische Vorprojekte werden in enger Abstimmung mit dem Eigentümer und den Denkmalbehörden entwickelt und dienen als Entscheidungsgrundlage:

  • Entwicklung von zukunftsfähigen Nutzungskonzepten
  • Baugeschichte
  • restauratorische Befunde
  • Aspekte der Tragwerksplanung
  • Kostenermittlung

Kostenermittlungen zur Sanierung eines denkmalgeschützten Anwesens erfolgen in der Regel als detaillierte Kostenschätzung mit gewerkeweiser Gliederung auf der Basis unserer büroeigenen Kostendatenbank mit Kostenwerten zur Instandsetzung und Restaurierung von bestehenden Gebäuden.

Die Architekturoberflächen von Baudenkmälern, außen wie innen, werden durch spezielle ausgebildete Restauratoren befundet.

Hierbei gilt es die ursprünglichen Fassungen und später aufgetragene Farbschichten durch Stratigrafien, die die Abfolgen sichtbarmachen, zu ermitteln, wissenschaftlich auszuarbeiten und zu dokumentieren. Auf Grundlage der Befundergebnisse entwickeln wir Putz- und Farbkonzepte.

Zur Voruntersuchung historischer Konstruktionen, wie gemauerte Gewölbe, Holzbalkendecken oder Stahlsteindecken, bilden detaillierte Schadenskartierungen die Grundlage.

Nach einer Analyse der Schadensursachen erstellen wir in Zusammenarbeit mit denkmalerfahrenen Tragwerksplanern wirtschaftliche Instandsetzungskonzepte, wie z.B. die Einfügung reversibler Holz-Beton- Verbunddecken.

Recherchen zur Bau- und Veränderungsgeschichte eines geschichtlich bedeutenden Baudenkmals erstellen wir im Vorfeld von Sanierungsvorhaben; nicht zuletzt, um Ihr Planungsteam bei der Realisierung eines denkmalverträglichen Entwurfes zu unterstützen und eine genehmigungsfähige Planung zu erhalten.

Neben der Suche nach aussagekräftigen Plänen, Rechnungen und anderer Dokumente in den einschlägigen Archiven führen wir die Ergebnisse der restauratorischen Fachgutachten in Baualtersplänen zusammen.

Holz im Denkmal

Ob konstruktive Hölzer oder Kunstwerke, Einrichtungsgegenstände oder Gebrauchsobjekte – Holz ist ab dem Zeitpunkt der Fällung des Baumes natürlichen Abbauprozessen ausgeliefert – und der Mensch versucht, diese durch verschiedene Holzschutzmaßnahmen aufzuhalten.

Hierzu zählen nicht nur die Bekämpfung von holzzerstörenden Insekten oder Pilzen, sondern auch vorbeugende Maßnahmen wie beispielsweise die richtige Holzauswahl oder der konstruktive Holzschutz.

Sowohl die Erarbeitung von Holzschutzkonzepten als auch die Beurteilung von Schädlingsbefall und Schadprozessen durch sorgfältige Bestandsaufnahme und Monitoring gehören zu unserem Leistungsumfang.

Vor jeder Instandsetzungs- oder Restaurierungsmaßnahme sollte die Zustandserfassung der Holzsubstanz und deren Beurteilung im Vordergrund stehen.

Schäden von Dachwerken, Holzkonstruktionen, Fenstern, Türen und sonstiger Ausstattung werden systematisch erfasst und Möglichkeiten zur Reparatur daraus abgeleitet.

Zur Zustandserfassung gehört die Untersuchung einer möglichen Schadstoffbelastung genauso wie die Überprüfung der energetischen Beschaffenheit – woraus Möglichkeiten zur Verbesserung konzipiert werden können.

Im Zuge einer zeitlichen Einordnung von Holzkonstruktionen können Bohrkerne zur dendrochronologischen Holzaltersbestimmung entnommen werden.

Oftmals werden Schäden erst im Laufe einer Baumaßnahme erkannt oder Instandsetzungskonzepte können im Vorfeld nicht bis ins kleinste Detail erarbeitet werden.

Durch die baubegleitende Fachberatung kann auf ungeplante Situationen meist schnell reagiert und fachlich fundierte Lösungen gefunden werden.

Projektmanagement

Eine denkmalgeschützte Immobilie beinhaltet neben dem Zauber zur Historie auch die Frage, welche rechtlichen Konsequenzen aus dem Besitz hervorgehen, denn jeder Eigentümer eines solchen Bauwerks ist zur Durchführung denkmalgerechter Erhaltungsmaßnahmen verpflichtet.

Die Antwort darauf liefert Ihnen unsere Wirtschaftlichkeitsberechnung. Diese dient als Entscheidungsgrundlage einer Zumutbarkeitsprüfung und beinhaltet eine Gegenüberstellung des zum Denkmalerhalt erforderlichen Aufwands und der aus dem Objekt zu erzielenden Erträge.

Mit dem (geplanten) Besitz einer Denkmalimmobilie tuen sich oftmals viele Fragen auf.

Wir bieten Ihnen daher die Möglichkeit, sich durch unsere Erstberatung einen Überblick über die Herausforderungen als Eigentümer einer denkmalgeschützen Bausubstanz zu verschaffen.

Eine Erstberatung beinhaltet u.a.:

  • grundsätzliche Erläuterung der Denkmalschutzgesetzgebung
  • allgemeine Konzeption und Aufbau eines denkmalpflegerischen Vorprojektes
  • Bedeutung der Zumutbarkeit inkl. Wirtschaftlichkeitsberechnung
  • Möglichkeiten von Fördermitteln.

Sie erhalten auf Wunsch auch zu Ihrem eigenen Objekt bereits eine Ersteinschätzung der Gebäudesubstanz sowie eine Empfehlung zum Untersuchungsumfang und weiteren Vorgehen.

Um Ihre Wunsch-Konzeption der Denkmalimmobilie auch umsetzbar zu machen, bedarf es einer individuellen Finanzplanung.

Diese beinhaltet u.a.:

  • Datenanalyse
  • Immobilienanalyse
  • Finanzierungsanalyse

Außerdem geben wir Ihnen neben einem Überblick der wichtigsten Fördermittelgeber und deren Anforderungsprofilen auch Hilfestellung und Tipps zur Beantragung finanzieller Fördermittel und unterstützen Sie bei der Einhaltung von inhaltlichen und formalen Vorgaben in den Anträgen.

Bei jeder Art von Projektumsetzung gibt es mehrere Beteiligte – ob Behörden, Firmen oder Privatpersonen. Oftmals herrschen unterschiedliche Vorstellungen und Interessen, wodurch es im Projektablauf zu Konflikten kommen kann.

Wir bieten Ihnen Unterstützung beim Herbeiführen und Erhalten einer offenen und fairen Kommunikation zwischen den Beteiligten.

Ziel dabei ist es, die Gesprächsbereitschaft aufrecht zu erhalten und eine eigenverantwortliche und einvernehmliche Lösungsfindung zu begleiten – ohne Anwalt und Richter.

Unser Fokus liegt aber im Besonderen auch darin, durch ein hohes Maß an Empathie und geschickte Kommunikationstechniken präventiv gegen Konfliktpotenziale zu wirken – und diese garnicht erst entstehen zu lassen.

Wir beraten Denkmalbesitzer in Fragen von sinnvollen Instandsetzungs- oder Restaurierungsabschnitten.

Dies beinhaltet neben der Einteilung baulicher Maßnahmen in verschiedene zeitliche Abschnitte auch die Priorisierung in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Arbeiten zur nachhaltigen Bewahrung des Baudenkmals.

Darüberhinaus können wir Ihnen Kompensationsmaßnahmen in Form von Aufstockungen, Aus- und Anbauten oder gar Teilabbrüchen vorschlagen, um den Erhalt Ihrer Immobile zu sichern.

Wissenstransfer

Um aktuelle Trends in der Denkmalpflege zu erkennen und zu diskutieren treffen wir uns in regelmäßigen Abständen mit ausgewählten Fachleuten aus verschiedenen Gebieten zum Erfahrungsaustausch – wenn es die Umstände erfordern auch online.

Fachtagungen zu speziellen Themen, aber auch mit „Blick über den Tellerrand hinaus“, bieten die Möglichkeit zur Fortbildung und zum Austausch mit Kollegen. Derzeit sind die Möglichkeiten etwas eingeschränkt – wenn es wieder soweit ist, erfahren Sie aktuelle Termine unter news.

Neben eigenen Präsentationen im ausgewählten Kontext halten wir Vorträge und Schulungen zu diversen Themen auch auf Anfrage. Diese richten Sie gerne über das Kontakformular an uns.

Bei Fachexkursionen mit Führungen zu Themen aus Restaurierung und Denkmalpflege kann man sich im kleinen Kreise fortbilden, aber auch Kontakte knüpfen und vertiefen. 2020 musste die geplante Reise leider ausfallen und auch eine Veranstaltung 2021 ist derzeit nicht wirklich planbar, aber für 2022 ist bereits eine interessante 3-tägige Exkursion geplant. Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie zu gegebenem Zeitpunkt hier.